3 items on »¶Zynthetik« tagged with

»opferboy«

Opferboy ~ #2

Was ist bis jetzt geschehen? In #1 (You cannot kill what you did not create) musste Opferboys Wecker daran glauben, als seine Mutter ungnädig darauf bestand, dass er aufstand um in die Schule zu gehen. Doch der Tod des Weckers ließ ihn hoffen, auf eine neue Stereoanlage. Doch welche Wendung des Schicksals wird unseren Helden Linus seiner Bestimmung entgegen treiben? Es ist Zeit für eine neue Ausgabe von – Opferboy!

Oooopferboy what is the secret of your Childhood?
Der Bus: Dreams are my reality.

Es war vorprogrammiert, wie ein aufwendiger Computer, nein, ein Roboter, der installiert wurde mit dem immergleichen Auftrag: der einen Funktion. Wenn Linus aus dem Bad trat und seinen ersten Fuß auf die Treppe setzte, dann begann der Ablauf, er konnte es fast quietschen hören, die schwerfällige Mechanik, das Kreischen der alten verrosteten Gelenke, wie sie sich durch die ausgeleierten Scharniere quälten, die Hüfte noch immer fast parallel zur Spüle, das Becken zwar noch schmal, aber der Hintern platt. Zuerst kam die rechte Schulter nach hinten, gefolgt vom Kinn, das sich nach oben schwang, um zu kontrollieren, ob er sich richtig angezogen hatte. Sein Vater war um diese Uhrzeit entweder schon aus dem Haus, oder noch im Bett. Aber seine Mutter war da, der Koch-Gängel-Putz-Erzieh-Einfühl-Roboter M-3d Damn Surround®.

Wenn das Leben eine Gleichung wäre, in der alle unveränderlichen Konstanten herausgekürzt werden könnten, das Frühstückprocedere mit seiner Mutter wäre in Sekunden weg. Scheiß Mathe: Müsli verweigern, Kaffee fordern, Tee missachten, aufstehen, fertig, Tür, WUMM, ab zum Bus.

Vielleicht würde er ja den Bus verpassen, was sollte er schon in der Schule, wo nichts gelehrt wird, außer die Verweigerung der Wahrheit, was wiederum nur eins bedeuten kann: Der Weg nach unten, yeah. In den Abgrund, Mann! Also warum nicht etwas schlendern, den Bus verpassen und der Bestimmung schneller entgegen treten? Was sprach dagegen? Sein Blick wanderte an den Wänden entlang und berührte, streifte ein Werbeplakat: H&M, eine Frau - Vic, das war der Grund, das war das Gegenargument, der Grund in die Schule zu gehen. Ihr, ihr... Sie - er wußte nicht wirklich was, aber ihr - er wollte sie einfach sehen, sie ansprechen oder vielleicht sich nur vorstellen wie er sie ansprechen könnte, ja, und es vielleicht auch tun, ja, heute - vielleicht. Aber sie war da. Das war sicher. Vielleicht war sie seine Rettung, wenn es denn so etwas wie Rettung gab. Sie war immer da, wenn Linus um die Ecke schlenderte und krampfhaft versuchte ruhig zu atmen, damit niemand merkte, dass er die letzten drei Blöcke gerannt war um, ja, um sie zu sehen, schneller bei ihr zu sein. Damit sie noch etwas zusammen an der Haltestelle stehen konnten und noch genügend Zeit wäre, wenn er sie ansprechen würde und sie sich entschließen könnte, sich neben ihn in den Bus zu setzen, wenn er sie denn anspräche.

Linus war außer Atem, das war er und stumm, das war er auch. Stumm wie ein Fisch, aber lächelnd, grinsend - wenn sie nicht in seine Richtung sah. Heute würde das nicht anders sein. Er rannte los. Kurz vor der letzten Straßenecke hielt er inne und versuchte ruhig zu atmen, bevor er um die Ecke ging, um sich den Schreck seines noch jungen Lebens abzuholen und um zum ersten mal in seinem Leben in das böse Auge der Konkurenz zu blicken. Neben Vic stand ein Junge den er nicht kannte und – er redete mit ihr und sie – lachte. Als er da stand, die Hände in den Hosentaschen, krampfhaft ruhig atmend, sah sie zu ihm hin und er wollte lächeln, das wollte er wirklich. Ihr zulächeln und signalisieren: "Hey Vic, mach dir keine Sorgen, jetzt bin ich bei dir." Doch bevor er sich überhaupt als zu feige zum lächeln zeigen konnte, drehte sie sich schon wieder zu diesem Penner um. Das war ein Tiefachlag, der ihn mitten in die noch unbewachsene Zone traf das es schmerzte. Wer war dieser Kerl? Wieso redete er einfach mit ihr? Wie konnte er, einfach so? Langsam ging er näher und die ersten Fetzen des Präpickelbrunftgeschäckers drang an seine flaumigen Ohren. Die beiden schäckerten richtig. Ihm wurde schlecht und er konnte nichts anderes tun, als cool, mißmutig, mit den Händen in den Taschen auf den Boden starren und in unregelmäßigen Abständen entweder gegen das Bushaltestellenschild treten oder auf den Boden zu rotzen. Was blieb ihm denn sonst noch? Wenn er Glück hatte, würde ihn vielleicht der Bus mitreißen und zu Tode quetschen. Er würde am Boden liegen, mit verteilten Gedärmen und dann, ja dann würde sie erkennen müssen, dass ein Leben ohne ihn nicht möglich war.

Dummerweise verlor der Busfahrer beim um die Ecke biegen wiedereinmal nicht die Kontrolle über den Bus und die aufschwingende Tür sog sie alle auf um sie angewidert vor der Schule wieder auszuspucken. Im Bus wurde alles noch schlimmer. Der Wicht ließ von Vic ab und ploppte neben ihm in den freien Sitz: "Hey, ich bin Aaron. Gehst du auch auf die Waldorfschule?" Linus sah aus dem Fenster nickte und wenn er noch etwas Hoffnung in sich getragen hätte, jetzt war es dahin. Schöne Scheiße.
***

Opferboy ~ #1

Eine neue Serie nimmt ihren Anfang. Opferboy wird nun, hoffentlich regelmäßig, auf ¶Zynthetik - dem Blogzine erscheinen. Opferboy, ein weiterer Superheld der seinen Weg finden muß. Und wie jede Serie, hat auch Opferboy eine Titelmelodie: (Melodie von Wonderboy ~ Tenacious D)

Ooopferboy what is the secret of your Childhood?

Der Anfang: You cannot kill what you did not create.

Diddit, diddit, diddit … Er drehte seinen Kopf zur anderen Seite. Diddit … Er lag auf dem Bauch, sein Gesicht versank in dem warmen Daunenkissen, dass seine Mutter erst gestern mit einem neuen dunkelroten Bezug überzogen hatte. Diddit … Der Wecker schrie seine Botschaft unbarmherzig in die Welt. Er drehte sich auf den Rücken, zog die Knie bis an die Brust und die Decke über die Ohren. Das piepen wurde dumpfer, ging aber nicht weg. Er war noch zu jung um sich dagegen erfolgsversprechend zu wehren. Er musste aufstehen. Diddit … Vielleicht war er doch schon alt genug, aber wieso sollte er sich wehren? Welchen Zweck hatte diese Phase des Aufbegehrens? Es war alles sinnlos. Die Tür seines Zimmers öffnete sich zuerst zaghaft, mit einem leichten knarzen, schwang jedoch schließlich voller Elan auf. Er wusste wer da in der Tür stand, obwohl sein Gesicht zur Wand sah, die Augen fest geschlossen waren und die Decke warm über seinem Kopf ruhte. Man kannte sich ja schon länger. Er konnte seine Mutter vor seinem inneren Auge sehen, wie sie nun schmunzelnd in der Tür stand und sich mit verkreuzten Armen und Beinen mit der Schulter am Türrahmen anlehnte, bis es gurrte: "Steh schon auf. Du musst zur Schule." Sie ging wieder, ließ die Tür aber offen. Schon fast in der Küche rief sie ihm zu: "Und mach den Wecker aus!"

Er wollte sich nicht bewegen, nicht aufstehen und vor allem nicht in die Schule gehen. Er hatte weder Hausaufgaben gemacht, noch gelernt oder irgend etwas, was er tun sollte vorbereitet. Das war seine Routine. Die zu durchbrechen war nicht möglich. Er war auf dem Weg nach unten, yeah … mit einem kurzen gezielten Stoss beförderte er den Wecker in folgender Reihenfolge ins Jenseits: Wand, Schrankecke, Fußboden, Bettpfosten. Kein diddit mehr. Seine Eltern wollten ihm sowieso eine neue Anlage Kaufen, mit Weckfunktion. Einer seiner Träume stand damit kurz vor seiner Erfüllung: Geweckt vom Lieblingssong. Der Wecker war aus, für immer. Seine Eltern hatten ihm ein Anlage versprochen, zu seinem Fünfzehnten Geburtstag, der Geburtstag stand bevor, die Anlage schon verpackt im Keller. Er hatte sie gesehen. Niemand schafft es ein Geschenk vor einem Vierzehnjährigen versteckt zu halten. Kein Geschenk auf das er sich freut. Jetzt würde er sie vielleicht schon früher bekommen. Das würde sein Leben verändern, alles würde besser werden. Durch den Hausflur brandete die Stimme seiner Mutter an die Küste seines Kinderbettes. Noch war sie entspannt, aber er wusste, sie würde lauter und lauter, genervter und genervter werden. "Steh – end – lich – auf!" Er drehte sich auf den Bauch und presste sein Gesicht in das federweiche Daunenkissen. Eigentlich hatte er ein neues Hanfkissen bekommen, da bei einem Allergietest vor ein paar Monaten eine Daunenfederallergie bei ihm festgestellt wurde. Doch das Kissen war ihm zu hart. Er hatte sich bei seiner Mutter über Kopfschmerzen beschwert. Nun schlief er wieder auf dem alten Kissen. Er hatte eh keine Probleme gehabt, also war er auch nicht allergisch. Das fürsorgliche geglucke seiner Mutter nahm ihm die Luft und ihr verständnisvolles Wesen war nichts anderes als deprimierend. Nur sein Gesicht, tief ins weiche Kissen gepresst, dass seine Nase weh tat, mehr wollte er nicht mehr erleben. Er spannte seine Nackenmuskeln bis sie zitterten und presste sein Gesicht noch fester ins Kissen. Mühevoll atmete er ins Kissen, bis es immer wärmer wurde, der Sauerstoff abnahm und der Nacken verspannte. "Linus jetzt reicht's!" Sie zog ihm die Bettdecke weg und gab ihm einen Klaps auf den Hintern. "Raus, aber dalli." Er konnte sich nicht wehren. Er konnte nur ertragen, dulden und leiden. Er war fast fünfzehn und seine Eltern hatten Verständnis, für seine Wehwechen und seine Probleme. Was sollte er da besser können, als leiden. Ja, das war seine Bestimmung.

Er richtete sich in seinem Bett auf, zog mit dem Daumen seinen Pyjamahosenbund nach vorne und sah sich seinen Pimmel an. Das wurde wenigstens von Tag zu Tag besser, haariger. Er ließ den Hosenbund zurück schnalzen, drehte sich zu seiner Mini-Anlage, drückt auf Power, Play, Skip, Skip und ging schlurfend ins Bad.

I push my fingers into my eyes... | It's the only thing that slowly stops the ache... | But it's made of all the things I have to take... | Jesus, it never ends, it works it's way inside... | If the pain goes on... | Aaaaaaaah!

I have screamed until my veins collapsed | I've waited as my time's elapsed | Now, All I do is live with so much fate | I've wished for this, I've bitched at that | I've left behind this little fact: | You cannot kill what you did not create | I've gotta say what I've gotta say | And then I swear I'll go away | But I can't promise you'll enjoy the noise | I guess I'll save the best for last | My future seems like one big past | You're left with me 'cause you left me no choice

I push my fingers into my eyes | It's the only thing that slowly stops the ache | If the pain goes on, | I'm not gonna make it!

Put me back together | Or separate the skin from bone | Leave me all the Pieces, then you can leave me alone | Tell me the reality is better than the dream | But I found out the hard way, | Nothing is what it seems!

I push my fingers into my eyes | It's the only thing that slowly stops the ache | But it's made of all the things I have to take | Jesus, it never ends, it works it's way inside | If the pain goes on, | I'm not gonna make it!

All I've got...all I've got is insane... | All I've got...all I've got is insane... | All I've got...all I've got is insane! | All I've got...all I've got is insane!

I push my fingers into my eyes | It's the only thing that slowly stops the ache | But it's made of all the things I have to take | Jesus, it never ends, it works it's way inside | If the pain goes on, | I'm not gonna make it!
***

Opferboy ~ #3

Was bis jetzt geschah: (->#1) In #2 mußte Linus aka Opferboy erkennen, dass selbst der einfache Weg zum Schulbus ein Kreuzweg sein kann. Nicht nur, dass sein Gleichmut von der liebevollen Energie seiner Mutter maltretiert wird, nein er musste auch wehrlos mit ansehen wie sein Traummädchen Vic von dem neuen, frühreifen Mitschüler Aaron dumpf angebaggert wurde. Wo soll das alles hinführen? Es ist Zeit für eine neue Ausgabe von – Opferboy.

Oooopferboy what is the secret of your Childhood?
Die Aufmerksamkeit: Wake up!

Gleichmut, was ihn am Leben hielt war Gleichmut und vielleicht der naive Glaube, dass es sich ändern könnte, irgendwann, irgendwie. Ändern – war das möglich? Wie konnte eine Welt aussehen, in der man das tat, was man wollte? In der man Vic einfach an der Bushaltestelle küßte, in der sie sich umdrehen würde und einem verfallen würde, wie eine reife Frucht vom Baum. Wie Liebe sein sollte, frei von Schmerz, Demütigung und Unsicherheit, rein und unschuldig – naiv.

Diese Welt gab es nicht und wenn Linus tief in sein Innerstes blickte, musste er zugeben, dass es selbst den naiven Glauben an diese Welt nicht mehr gab, nicht in den tiefsten Windungen seiner faulenden Gedärme. Doch was ihn wirklich überraschte war, dass es noch schlimmer kommen konnte. Die Szene spielte sich immer wieder vor seinem Inneren Auge ab: Er kommt um die Ecke, sieht sie, Vic, sie sieht ihn, Aaron, beide lachen, sicher nicht über seinen lächerlichen Namen – unerträglich. Wie konnte sie ihm das antun? Wo er sich doch schon seit Wochen vorstellte sie vielleicht einmal anzusprechen. Wie konnte sie ihm das nach alldem antun?
Es war nur ein Grund mehr, sie noch aufopferungsvoller zu verehren, zu lieben und es gleichzeitig zu verschweigen. Nach diesem Tag, diesem Vorfall wurde die Hemmschwelle sie anzusprechen zu einem fürchterlichen Gebirgsmassiv. Was sie ihm antat, war die Geißelung, die ihn durch die Gassen auf den Berg treiben würde, wo er endlich wieder Licht erblicken könnte. Doch der Berg war weit und Licht wurde abgeschafft. Erst musste er den Zauber finden, der das Licht wieder erfand und in seiner Welt aussetzte.

Die Bremse des Busses ging in sein Rückgrat über, ein kurzer Ruck, die Türen die zur Seite schwangen und ihn auf die Straße spuckten wie einen geschmacklosen Kaugummi, brachten das Dilemma auf den Punkt. Er war nur ein Wicht. Ohne sich umzudrehen ging er gleich weiter, um nicht sehen zu müssen wie die beiden neuen Turteltäubchen hintern ihm aus dem Bus schwirrten um sich "Bis morgen" zu winken. Er hoffte die Straßenecke bald zu erreichen, um nicht vor allen Schulkameraden kotzen zu müssen. Es war eine Erniedrigung. Am liebsten wäre er geschlurft, die Füße schwerfällig durch den Dreck ziehend, Furchen hinterlassend, die noch in Jahren vom Schmerz des Jungen erzählten, dessen Gefühle ein Fußabtreter und dessen Zukunft ein Gulli waren.

Die Haustür stand bereits offen und von drinnen tönte das Klappern der Töpfe. Seine Mutter spielte ihr Instrument mit Hingabe und bedauernswerter Liebe. Das tat sie. "Na wie war es in der Schule."
"Wie immer."
"Essen steht auf dem Tisch."
"Ich hab mich schon gefragt, was das in dem Teller ist." Alles nahm sie hin, verschluckte Verdruß und Gemeinheiten wie ein schwarzes Loch.
"Sehr schön. Setz dich."
Lustlosigkeit, mehr konnte er nicht aufbringen und selbst dass forderte seine ganze Kraft. Langsam würgte er die Nahrung, von der seine weltliche Hülle nunmal abhängig war, hinunter. Er wollte nur weg aus der Küche, allein sein – traurig sein. Starr haftete sein Blick auf den gedünsteten Möhren, während neben ihm der Emo-Kampfstern Mama in Position ging. Elegant glitt sie auf den Stuhl neben ihn und sah ihn – oh mein Gott das tat sie wirklich – liebevoll und verständnisvoll an.
"Ich könnte dich fragen wie es dir geht. Aber du gibst mir eh keine Antwort."
"Hm."
"Außerdem geht es dir sowieso schlecht."
Fassungslos sah er von den Möhren auf. "Wie Bitte?"
"Pubertät. Das geht vorbei." Mit einem Klapps, einem Ruck und einem Lächeln bewegte sie sich wieder mit Impulsgeschwindigkeit Richtung Herd und hinterließ maximale Zerstörung. Linus verzichtete auf weitere Unterstützung für seine weltliche Hülle und ging in sein Zimmer. Dort würde sich sicher, denn das war Gesetz, eine weitere Enttäuschung für ihn finden. Denn Gesetze werden befolgt. Er öffnete die Tür und auf seinem Nachttisch stand ein neuer Wecker. Das gleiche Modell, dass er am Morgen zerstörte, in der Hoffnung endlich eine neue Stereoanlage mit Weckfunktion zu bekommen. Der gleiche Wecker stand nun wieder da, identisch, nur Funktionsfähig und neu. Wieso konnten seine Eltern ihn nicht einfach verprügeln oder offen demütigen, vor seinen Freunden zum Beispiel. Wieso diese subtile Form des stillen, Verständnisvollen Terrors? Das war zuviel, das war einfach zuviel. Aber vielleicht war es genau das, vielleicht musste er leiden. Vielleicht war das der Weg den er wählen musste, vielleicht war das die Bürde, die er auf seinen Schultern schmerzvoll durchs Leben tragen musste. Vielleicht musste er dieses Opfer bringen. Vielleicht war das der Grund seiner Geburt, die Berechtigung seiner Existenz: das Opfer.
***