Der Mann
Nehmen wir einen Mann an, mit graumelierten Haaren. Kurz geschoren, vielleicht zwei Zentimeter lang. Er hat breite Schultern und vielleicht auch einen kleinen Bauchansatz, den wir nicht sehen können, weil er mit dem Rücken zu uns sitzt. Aber der Bauchansatz ist da, muss da sein.
Im linken Ohrläppchen zittert im Rucken der Bahn ein goldener Ohrring, kein Ohrstecker – ein Ring. Recht groß. Könnte einer zierlichen Frau als Ring für den kleinen Finger dienen.
Wir sitzen in einem Zug.
Der Mann hat sich eine Tomatensuppe bestellt.
Wir sitzen im Bord-Restaurant des Zugs.
Die Tomatensuppe ist das billigste Gericht auf der Karte. Dazu trinkt er Radler.
Radler ist nicht das billigste Getränk auf der Karte.
Der breite Rücken kommt vielleicht vom Training oder er ist Veranlagung. Nehmen wir an, er kommt von der Arbeit an einem Gerät, dass die Bildung eines breiten Nacken begünstigt. Dem Mann gegenüber, unter der Bank, steht/liegt sein großer Rollkoffer.
Die freundliche Bedienung geht durch den Mittelgang, an dem Mann vorbei, weiter in das Abteil der ersten Klasse. Ihre dunkelblaue Stoffhose spannt sich begünstigend über ihren schönen Arsch. Der Mann beugt sich zur Seite und starrt auf diesen begünstigten Arsch, bis er nicht mehr sichtbar im übernächsten Abteil verschwindet. Danach saugt er, mit dem der Suppe beiliegendem Brötchen, das letzte Bisschen aus der kleinen weißen Schüssel und lehnt sich zufrieden zurück. Dabei lässt er den Blick abschätzend durchs Abteil schweifen. Er trägt ein dunkelblaues Poloshirt von Baldessarini. Es trennt ihn von den Jungs.
Im linken Ohrläppchen zittert im Rucken der Bahn ein goldener Ohrring, kein Ohrstecker – ein Ring. Recht groß. Könnte einer zierlichen Frau als Ring für den kleinen Finger dienen.
Wir sitzen in einem Zug.
Der Mann hat sich eine Tomatensuppe bestellt.
Wir sitzen im Bord-Restaurant des Zugs.
Die Tomatensuppe ist das billigste Gericht auf der Karte. Dazu trinkt er Radler.
Radler ist nicht das billigste Getränk auf der Karte.
Der breite Rücken kommt vielleicht vom Training oder er ist Veranlagung. Nehmen wir an, er kommt von der Arbeit an einem Gerät, dass die Bildung eines breiten Nacken begünstigt. Dem Mann gegenüber, unter der Bank, steht/liegt sein großer Rollkoffer.
Die freundliche Bedienung geht durch den Mittelgang, an dem Mann vorbei, weiter in das Abteil der ersten Klasse. Ihre dunkelblaue Stoffhose spannt sich begünstigend über ihren schönen Arsch. Der Mann beugt sich zur Seite und starrt auf diesen begünstigten Arsch, bis er nicht mehr sichtbar im übernächsten Abteil verschwindet. Danach saugt er, mit dem der Suppe beiliegendem Brötchen, das letzte Bisschen aus der kleinen weißen Schüssel und lehnt sich zufrieden zurück. Dabei lässt er den Blick abschätzend durchs Abteil schweifen. Er trägt ein dunkelblaues Poloshirt von Baldessarini. Es trennt ihn von den Jungs.
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Vielleicht bleibt Kahn der Nationalmannschaft ja erhalten, denn vielleicht hat er ja von seinem Arbeitgeber gelernt, dass eine gut besetzte Bank, bei einem Turnier oft entscheidend sein kann und mit Kahn auf der Bank, wäre diese so gut wie nur möglich besetzt. Außerdem, man erinnere sich nur an Goichochea, der Torwart der argentinischen Mannschaft in Italien 1990. Als dritter Torwart hätte er nur auf der Bank sitzen sollen. Dann verletzten sich der erste und zweite Torwart in einem Spiel und er wurde zum Torwart des Turniers. Er ging als der Elfmeterkiller in die Geschichte ein. Nur im Finale hatte er keine Chance. Das erinnert doch auch irgendwie an Oliver Kahn.