Der Weg zur Arbeit. Menschen die ihre Energie Bündeln, denn gleich geht es los, gleich geht es zur Sache. Da fahren die Räder fix, die Autos biegen flink um die Ecke und die Fußgänger haben ein ambivalentes Verhältnis zur Ampel. Und über allem schwebt die Sehnsucht ? nach einer Stunde länger schlafen.
Ein Tag besteht aus lauter kleinen Entscheidungen und wo gehobelt wird da fallen Späne. Wieso sollte es anders sein? Das tägliche Scheitern, die kleinen falschen Entscheidungen die einem gerne ein Schweißperlchen auf die Stirn zaubern. Selbst auf dem alltäglichen Weg zur Arbeit lauern sie an jeder Kreuzung und jede einzelne von ihnen birgt die Möglichkeit, es zu versemmeln. Neulich an der Kreuzung, ein Bild intensiver, fast ängstlicher Nervosität. Ein Mann, Mitte 30 im gutsitzenden grauen Anzug, blond kommt mit beherztem Schritt auf eine Fußgängerampel zu. Die Straße ist breit und die Autos stehen schon in ihren Startlöchern. Die Fußgängerampel springt auf rot, noch bevor er die Straße erreicht. Doch nun folgt die Entscheidung. Er beschleunigt seinen Schritt, sieht zu den Autos, zu der Straße (dreispurig, bis zu ersten Verkehrsinsel) und tritt mit Mut auf die Straße. Das schaff ich schon, denkt sich der Geschäftsmann. Doch kaum drei Meter gelaufen, springt die Ampel der Autos auf Grün. Ummdrehen? Das scheint dem Mann nicht zu entsprechen. Er beschleunigt seinen Schritt nochmals, holt alles aus seinen Beinen, die Autos setzen sich in Bewegung. In seinen Augen tritt die Nervosität, mit etwas Angst untermengt. Die ersten Autos hupen, aus seinem Gesicht weicht die Farbe. Jetzt ist es soweit, er rennt. Hinter ihm schießen die Autos über die Kreuzung, vor ihm hält er flehenden Blickkontakt mit den ungehaltenen Fahren die wegen ihm warten müssen. Endlich, er erreicht die Verkehrsinsel. Sein atem beruhigt sich langsam und obwohl auf der Gegenseite kaum Verkehr ist, wartet er auf die nächste Grünphase.
Ein Tag besteht aus lauter kleinen Entscheidungen und wo gehobelt wird da fallen Späne. Wieso sollte es anders sein? Das tägliche Scheitern, die kleinen falschen Entscheidungen die einem gerne ein Schweißperlchen auf die Stirn zaubern. Selbst auf dem alltäglichen Weg zur Arbeit lauern sie an jeder Kreuzung und jede einzelne von ihnen birgt die Möglichkeit, es zu versemmeln. Neulich an der Kreuzung, ein Bild intensiver, fast ängstlicher Nervosität. Ein Mann, Mitte 30 im gutsitzenden grauen Anzug, blond kommt mit beherztem Schritt auf eine Fußgängerampel zu. Die Straße ist breit und die Autos stehen schon in ihren Startlöchern. Die Fußgängerampel springt auf rot, noch bevor er die Straße erreicht. Doch nun folgt die Entscheidung. Er beschleunigt seinen Schritt, sieht zu den Autos, zu der Straße (dreispurig, bis zu ersten Verkehrsinsel) und tritt mit Mut auf die Straße. Das schaff ich schon, denkt sich der Geschäftsmann. Doch kaum drei Meter gelaufen, springt die Ampel der Autos auf Grün. Ummdrehen? Das scheint dem Mann nicht zu entsprechen. Er beschleunigt seinen Schritt nochmals, holt alles aus seinen Beinen, die Autos setzen sich in Bewegung. In seinen Augen tritt die Nervosität, mit etwas Angst untermengt. Die ersten Autos hupen, aus seinem Gesicht weicht die Farbe. Jetzt ist es soweit, er rennt. Hinter ihm schießen die Autos über die Kreuzung, vor ihm hält er flehenden Blickkontakt mit den ungehaltenen Fahren die wegen ihm warten müssen. Endlich, er erreicht die Verkehrsinsel. Sein atem beruhigt sich langsam und obwohl auf der Gegenseite kaum Verkehr ist, wartet er auf die nächste Grünphase.



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