In Zeiten vor der WM ist nicht ungewöhnlich Fußball zu vergleichen, mit Kleinigkeiten, sozialen Kisten, Großem und natürlich mit allem und jeden. Ach.
Was haben Matthias Platzeck und Jürgen Klinsmann gemeinsam, außer in der Vergangenheit die schwierige Aufgabe zwei alte, traditionsschwangere Teams wie die Nationalmannschaft oder die SPD wieder auf die Siegerstraße zurückzuführen?
Sie haben in den letzten Tagen die "schwierigste Entscheidung ihres Leben getroffen." Die Auswirkungen beider Entscheidungen sind allerdings nicht zu vergleichen. Während Klinsi mit seiner mutigen Entscheidung allen klar machte, dass er es ernst meint, verdammt ernst, mit dem neuen Weg und dem Willen und allem Pi Pa und Po, hat Platze das Handtuch geworfen und der Grund ist der ehrlichste und verständigste schlechthin. Platze kann nicht mehr, die Gesundheit. Zuviel Stress hat den Hoffnungsschimmer am Polithimmel der SPD in die Knie gezwungen und da wäre doch wieder eine Parallele zwischen der SPD und der Nationalmannschaft. In der Nationalmannschaft macht man sich durchaus Sorgen, ob die jungen Wilden dem öffentlichen Druck gewachsen sind und in der SPD scheitert der "junge" Nachwuchs an dem Stress, den sein Amt als Parteivorsitzender mit sich brachte.
(Anmerkung: Platze als Spitzname ist keinesfalls abwertend gemeint, im Gegenteil.)
Ist das Deutschland, wo ein alter Haudegen wie Münte den Parteivorsitz wegen einer unachtsamen Lapalie wegschmeißt und der Jungspunt am Aufgeschulterten zerknickt? Nicht weil ihm das Rückgrat bricht, nein wegen eines Gehörsturzes und eines Nervenzusammenbruchs. Der Willy hätte sich da einfach zwei Wochen in seine Kanzlerwohnung verkrochen und drei Paletten Rotwein gesoffen. Heute beruft man eine Pressekonferenz ein und verkündet die "schwerste Entscheidung des Lebens." Die kann so oder so ausfallen.
Was haben Matthias Platzeck und Jürgen Klinsmann gemeinsam, außer in der Vergangenheit die schwierige Aufgabe zwei alte, traditionsschwangere Teams wie die Nationalmannschaft oder die SPD wieder auf die Siegerstraße zurückzuführen?
Sie haben in den letzten Tagen die "schwierigste Entscheidung ihres Leben getroffen." Die Auswirkungen beider Entscheidungen sind allerdings nicht zu vergleichen. Während Klinsi mit seiner mutigen Entscheidung allen klar machte, dass er es ernst meint, verdammt ernst, mit dem neuen Weg und dem Willen und allem Pi Pa und Po, hat Platze das Handtuch geworfen und der Grund ist der ehrlichste und verständigste schlechthin. Platze kann nicht mehr, die Gesundheit. Zuviel Stress hat den Hoffnungsschimmer am Polithimmel der SPD in die Knie gezwungen und da wäre doch wieder eine Parallele zwischen der SPD und der Nationalmannschaft. In der Nationalmannschaft macht man sich durchaus Sorgen, ob die jungen Wilden dem öffentlichen Druck gewachsen sind und in der SPD scheitert der "junge" Nachwuchs an dem Stress, den sein Amt als Parteivorsitzender mit sich brachte. (Anmerkung: Platze als Spitzname ist keinesfalls abwertend gemeint, im Gegenteil.)
Ist das Deutschland, wo ein alter Haudegen wie Münte den Parteivorsitz wegen einer unachtsamen Lapalie wegschmeißt und der Jungspunt am Aufgeschulterten zerknickt? Nicht weil ihm das Rückgrat bricht, nein wegen eines Gehörsturzes und eines Nervenzusammenbruchs. Der Willy hätte sich da einfach zwei Wochen in seine Kanzlerwohnung verkrochen und drei Paletten Rotwein gesoffen. Heute beruft man eine Pressekonferenz ein und verkündet die "schwerste Entscheidung des Lebens." Die kann so oder so ausfallen.


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